SAGEN SIE AM 11. MÄRZ 2012 JA ZUM BUCH
«Die Preisbindung ist ein modernes, weltweit praktiziertes, erfolgreiches politisches Gestaltungsmittel, um Buchvielfalt und Buchverfügbarkeit flächendeckend zu gewährleisten.»
Jens Bammel, Generalsekretär, International Publishers Association IPA, Genf

Sichert Vielfalt und fördert Schweizer Literatur

Bücher begleiten unser Leben

Sie bewahren das Wissen und die Fantasie der Menschheit. Ohne Bücher gibt es keine historische Erinnerung, keine Überlieferung, kein Erzählen der Gegenwart, keine Debatten über die Zukunft.

Schweizer Autorinnen und Autoren sind auf schweizerische Verlage angewiesen

Schweizer Autorinnen und Autoren, die von ihrem Beruf leben können, gibt es bereits heute wenige. Ohne feste Preise wird sich ihre Situation weiter verschlechtern.

Kulturförderung ohne Steuergeld

Die Buchpreisbindung ist das einzige Kulturförderungsinstrument, das ohne Steuergelder auskommt. Die Leserinnen und Leser sorgen mit ihrem Buchkauf für ein vielfältiges Angebot zu erschwinglichen Preisen – und das nicht nur für Bestseller.

Angebotsvielfalt ist kulturelle Vielfalt

Im Gegensatz zu einer gezielten Verlags- und Autorenförderung sind es mit der Buchpreisbindung die Leserinnen und Leser, die mit ihrem Geschmack über den Erfolg oder Misserfolg einer Autorin oder eines Autors entscheiden. Die Buchpreisbindung führt zum Wettbewerb über Inhalte, Kreativität, Innovation und Vielfalt. Damit bleibt garantiert, dass Schweizer Verlage auch in Zukunft Schweizer Autorinnen und Autoren entdecken, zukünftige Dürrenmatts und Bichsels ihren Platz in der Buchhandlung haben und das Schweizer Kulturschaffen stark bleibt.
 

Buchvielfalt statt Einheitsbrei

Die Buchpreisbindung ist ein bewährtes und ohne Steuergelder funktionierendes Instrument der Kulturförderung. Möglich macht dies das Modell der Querfinanzierung. Verlage können mit Erträgen aus gut laufenden und sicheren Titeln Produktionen mit grösserem Risiko finanzieren. Die Leserinnen und Leser sorgen mit ihrem Buchkauf für den Fortbestand eines lebendigen Buchangebots und verhindern damit eine Aushöhlung der Buchvielfalt hin zum Bestseller-Discounteinheitsbrei.
 

Grösster Kulturmarkt mit kleinsten Subventionen

Im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftszweigen, von der Landwirtschaft bis zur Hotellerie, erhält die Buchbranche keine direkten Unterstützungsleistungen der öffentlichen Hand. Sie profitiert einzig – wie auch Zeitungen, Kinos oder die Hotellerie – von einem tieferen Mehrwertsteuersatz. Im Gegensatz zu anderen Kulturbereichen werden Schweizer Verlage und der Buchhandel kaum von der öffentlichen Hand unterstützt. Bund, Kantone und Gemeinden geben zusammen für die Literaturförderung nur 16 Millionen Franken aus: Alleine das Stadttheater Bern bekommt in einem Jahr mehr Subventionen.

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